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Arbeitstreffen 2001

C r e a t e  Transnationales Institut für ökologische Modellierung zur Gestaltung integraler Lebensräume GbR  und  W e l t f r i e d e n s g a r t e n  e. V.  mit  D e u t s c h e r 
S e r v i c e – R i n g  e. V. und Arbeitsgemeinschaft für Lebensqualität (Sitz: Berlin)


Protokoll des Arbeitstreffens von 14.12. bis 16.12.2001 (Fr - So) in Berlin
zur Konkretisierung von ökologisch-sozialen Modellregionen mit ganzheitlichen
Ausbildungs- und Heilkonzepten, integralen Lebensdörfern und Weltfriedensgärten
(Protokollant: Mathias Musch)

 

D A S    K O N Z E P T   D E R    1 2   L E B E N S F E L D E R  ( = LOTUS-Verbund) – (erläutert von Merete Mattern am Sonntag-Nachmittag):


1 – GEO-AEON: Ökologie (Forschung und Praxis)
     AEON: Waldnetzwerke, Wasser, Weltfriedensgärten

2 – NOAH: Krisengebiete-Wiederaufbau

3 – CELL: Universitäten, Schulen, Ausbildung

4 – HARMONY: Gesundheit, Musik, Licht, Kunst

5 – COURT: int. ökologischer Gerichtshof

6 – COSY: Bildungsreisen und Besuche

7 – MATURE: Landschaftsgestaltung, Ökodörfer, Ökostädte

8 – FINDER: Finanzierung; Erfinderförderung

9 - CYCLE: ökologische Firmen und Produkte (Verbund)

10- MEDIUM: Medien (Print, TV, Film, Internet)

11- COME: neue Wissenschaften (Bionik, Semiotik, Bewußtseinsforschung usw.)

12- REACH: Kommunikation (intern), Vernetzung

*** Dieses Konzept wird unter Federführung von Merete Mattern weiterentwickelt ***

 

4  KONFERENZEN (Arbeitstreffen/Agendaforen/Zukunftswerkstätten) sollen bis April 2002
vor Ort stattfinden – etwa mit folgenden Themenschwerpunkten:

1 – GLOBALISIERUNG / BILDUNG (akademisches Niveau)

2 – ÖKONOMIE / POLITIK (akademisches Niveau)

3 – GESUNDHEIT / ERNÄHRUNG (praxisnah)

4 – GEMEINSAME PROJEKTENTWICKLUNG ÖKOLOGISCHE MODELLREGION
     (mit den Bürgern vor Ort)

*** Die Koordination übernimmt Helmut Horst *** (Besprechung von Samstag-Abend)

Es ist ein Verbund mehrerer Projekte und Träger anzustreben, die gut zueinander passen, um gezielt (als Paket) die Fördergelder zu beantragen und zu verwenden

 

Referat über JEREMY RIFKIN – wichtiger Wissenschaftsjournalist (*1949) -
(Referat von Merete Mattern am Freitag-Abend):
 

4 wichtige Buchveröffentlichungen von Jeremy Rifkin:

Access – Das Verschwinden des Eigentums (2000)

Das biotechnische Zeitalter (1998)

Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft (1995)

Das Imperium der Rinder (1994)
 

– In den konventionellen Wissenschaften gilt alles Spirituelle als verdächtig.

– Jedoch findet jetzt überall eine Ethik-Diskussion statt (verstärkt seit dem 11. September 2001).

– Unsere Gotteserfahrungen und Gottesbilder hängen gänzlich mit unseren persönlichen Lebens- und Naturerfahrungen zusammen – „Objektivität“ gibt es gar nicht - es ist also einfältig, Vorgegebenes (wie z.B. Religion und Dogmen) ungeprüft zu übernehmen. Das Göttliche offenbart sich uns so, wie wir es erkennen und verstehen können (vgl. Erich Benz, Religionsphilosoph: Visionäre).

– Der Natur- und Gottesbegriff ist immer abhängig von der Bewußtseinsstufe (z.B. stimmt der Darwinismus nicht – die wenigsten wissen, daß Darwin selbst an seiner Lehre zweifelte) - jede Kosmologie ist eine geistige Konstruktion der Menschen und eine Projektion der jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

– Eine neue Biologie und Physik ist im Entstehen (wichtig: Ernst Haeckel, 1866).

– Das Ganze ist viel mehr als nur die Summe der Teile und Funktionen.

– Alles besteht aus unsichtbaren Feldern (vgl. Alexander Gurewitsch, 1922).

– Alle Informationen beruhen auf immateriellen Feldern (was jedoch von den meisten Wissenschaftlern ignoriert bzw. verheimlicht wird).

– Erst ist die Information, dann die Materie (z.B. erst die Information, dann das materielle Gen – die Genetik ist falsch!).

– Informationen (die richtigen Informationen) werden zum Dreh- und Angelpunkt unserer Zeit.

– Erst das Feld, dann die Materie (vgl. Rudolf Steiners Ätherkörpertheorie).

– Derzeit wächst das Organische (Weltbild, Architektur, usw.).

– Bald wird es die Bio-Computer geben – es ist auf ihre positive Verwendung hinzuwirken.

– Die biologische Zeit (Lebensrhythmus) unterscheidet sich stark von der physikalischen Zeit.

– Es geht heute darum, Zukünfte kreativ-schöpferisch zu antizipieren (vgl. Alfred North Whitehead, US-Philosoph, 1861-1947) und nicht mehr wie früher, lediglich aus der Vergangenheit zu lernen, aber im Prinzip so weiterzumachen wie bisher.

– Alle Lebensprozesse kennzeichnen sich durch einen steten Wechsel von langsamem Werden und schnellen Sprüngen/Schüben.

– Auch die Erkenntnisse des Biologen Ludwig von Bertalanffy (*1901) sind sehr wichtig.

– Die derzeitigen Denkverbote sind zu überwinden (vgl. Minarek).

– Wir wollen alle vollkommene Wesen werden – nichts anderes ist nämlich Leben.

– Wir bereiten uns auf das geistige Zeitalter vor (und die herkömmliche Wissenschaft bereitet sich unbewußt und auf ihre Art darauf vor).

– Wir dürfen uns nicht mehr manipulieren lassen – allein schon um unserer selbst willen.

– Wir trauen allein unserer 'Wahr'-nehmung, denn sie ist wahr.

 

Die zukünftige Entwicklung des Menschen (Visionen, Prophezeiungen, Konzepte)
(Referat von Merete Mattern am Freitag-Abend mit einigen Ergänzungen von Wolfgang
Sigerist vom Sonntag-Nachmittag) - wichtige Aufstiegsliteratur:

Sri Aurobindo (1872 – 1950): Der integrale Yoga

Krishnamurti (1895 – 1986)

Theosophie: Lehre der Aufgestiegenen Meister

St. Germain: 33 Lehrreden („Ich  bin“)

Brian Retton: Mahatma-Briefe (Bd. I, II)

Benjamin Creme: Christus Maitreya

J.J. Hurtak: Die Schlüssel des Enoch

Jose Arguelles / Johann Kössner: Maya-Kalender (v.a. 1987 – 2012)

Johannes Holey: Bis zum Jahr 2012

Prophezeiungen treten nur ein, sofern keine Beeinflussung der Ereignisse durch Meditation, Lichtarbeit u.ä. erfolgt.

Michael Hesemann (er sei jetzt Papst-Berater):
- Der wahre Christus Maitreya wird westliches und östliches Wissen verbinden.
- Er wird sich nie zu erkennen geben und wirkt auf allen Ebenen.
- Er organisiert alles Not-wendige.
- In jedem Menschen, der so handelt, manifestiert sich Christus Maitreya!
(Hinweis auf das Marienwunder von Guadalupe, Nationalheiligtum Mexicos: dort offenbarte sich die Mutter Gottes im 16. Jh. vielfach sogar den „ungläubigen“ Indios)

Nach Jean Gebser (und seinem lebenden 'Verfechter' Ken Wilber) treten wir derzeit in die 5. und höchste Bewußtseinsstufe ein. Die Stufen (und die typische Entwicklungsphase) lauten: 1 – archetypisch (bis 2 Jahre); 2 – magisch (3 bis 6 Jahre); 3 – mythisch (7 bis 13 Jahre); 4 – rational (14 bis 20 Jahre); 5 – integral. -

Erziehung zu integralem Bewußtsein (= neuer Menschentypus): Die Eltern sollen sich schon auf die Empfängnis und Schwangerschaft vorbereiten. Die Intuition der Kinder soll optimal geschult werden (durch Meditation) und sich schon früh auf das spezialisieren, was sie gerne tun. Und sie sollen Integrieren üben, lernen und lehren.

 

G L O B A L E    A G E N D A   zur Abwendung der ökologischen Krisen
(= Merete Matterns 1. Dia-Vortrag, gehalten am Freitag-Abend):

WASSER: Die Wasserversorgung muß global sichergestellt werden (sonst wird es wegen Wassermangel allerorten schlimme Kriege geben – vgl. Prof. Ripl). Die Flüsse sollen wieder frei schwingen und mäandrieren (Wirbel-, d.h. Implosionsprinzip). Die Wassergesetze werden schon seit dem 19. Jahrhundert als Manipulationsmittel der Bevölkerung verwendet, wodurch die Wasserqualität abnimmt (auch das Salzwasser bis an die Quellen der Flüsse emporsteigt) und der Grundwasserspiegel sinkt, wodurch die Landschaft versteppt). Außerdem ist Wasser ein komplexer Informationsträger (vgl. die Forschung in Japan).

ARBEIT: Die Arbeit muß gerecht verteilt werden (denn die fortschreitende Technisierung wird 90% der Menschen arbeitslos machen – vgl. Jeremy Rifkin).

ERNÄHRUNG: Die Menschheit sollte sich in Zukunft nur noch vegetarisch ernähren (vgl. Jeremy Rifkin: Das Imperium der Rinder, 1994), z.B. mit vitaminreichen Obstsäften bzw. zur Lichtnahrung übergehen (vgl. Jasmuheen), wie es z.B. in China schon in größerem Umfang praktiziert wird – das verringert den landwirtschaftlichen Flächenbedarf um ein Mehrfaches gegenüber heute.

NATUR: gemäß der Gaia-Hypothese (James Lovelock, Lynn Margulis) ist die Natur Geist. Die Erde ist ein Lebewesen. Es sollte eine globale spirituelle Bewegung entstehen.

WISSENSCHAFT: Die harmonikale Forschung wird einen zentralen Raum einnehmen (Spiralen, Fraktale, Torus usw.).

GENTECHNIK: Es ist zu überprüfen, inwieweit Biotechnologie ethisch vertretbar ist.

BILDUNG: Erziehung, Aus- und Weiterbildung bedürfen eines radikalen Wandels, also bspw. Intuition statt Kästchendenken und -leben.

STÄDTE: Die Städte und Mega-Städte sind zu transformieren (Umbau zu kleinen Gartenstädten mit viel Wald, Gärten, Feuchtgebieten,... bzw. kompakten Städten wie z.B. das alte Volterra in der Toscana). Es ist ganz anders zu bauen (bionisch, organisch,... - Häuser wie Zellen, Membranen), so daß wir alle wieder gesund wohnen werden. Das Mikroklima ist ganz zentral (Windströmungen, Temperaturgefälle, Abstrahlungsverhalten, z.B. geschwungene Dächer, biologische Dächer, Bäume, Sträucher und Skulpturen wie in Japan.

WIRTSCHAFT: Die Menschheit muß sich von ihrer materialintensiven und verschwenderischen Lebensweise verabschieden.

WELTHANDEL: Es ist eine Globalisierung der guten Ideen zu betreiben. Durch Aufbau der regionalen Selbstversorgung wird die jetzige neoliberale Globalisierung hinfällig.

ERDATMOSPHÄRE: Das Ozonloch wächst weiter – CO²-Reduktion reicht lange nicht aus (2/3 des Sauerstoffs wird vom Phytoplankton in den Weltmeeren gebildet – daher ist die Wasserqualität der Meere zu schützen!).

KLIMA: Prof. Ripl geht von einer bevorstehenden Eiszeit aus.

WÄLDER: Die Abholzung der Wälder muß umgehend gestoppt werden. Global sind Waldkammer-Netzwerke aus Mischwäldern anzupflanzen, und das bereits in den Küstenregionen.

 

WELTFRIEDENSGÄRTEN (Kurzvorstellung von Merete Mattern am Samstag):

Es gibt 12 Typen von Selbstversorgergärten, jeweils mit kleinem Ökohaus und entsprechender Wasser- und Energiewirtschaft.

Gartentypen: 1 Homöopathie, 1 Hildegard von Bingen, 1 anthroposophisch, 2 indisch, 2 indianisch, 1 mexikan. Wassergarten, ...

Die Lebensweisheiten, Heilsysteme und Kosmologien des jeweiligen Systems dieser Kulturen werden dargestellt (auch durch Bücher).

Es finden Seminare, Jugendbegegnungen und Musikfestivals statt.

Diese Weltfriedensgärten sind gewissermaßen Keimzellen des dörflichen Lebens.

 

WOHNEN, STÄDTE, VERKEHR (=2. Dia-Vortrag von Merete Mattern, gehalten am Sonntag-Vormittag; hierüber liegt kein vollständiges Protokoll vor):

Bergstädte-Konzept (z.B. Ratingen-Plan): Häusergruppen wie Taubennester auf Bergrücken, mit Gärten dazwischen und kleinen Plätzen als Begegnungsorte).

Die Grundstücke sind nicht mehr rechteckig, sondern konisch zu schneiden (optimierte Form der Selbstversorgergärten).

Häuser sollen wie Musikinstrumente sein und zum Tanzen einladen.

Im Haus kann es Wasserläufe und Minibrünnchen geben.

Arbeitsplätze sollen mit bequemen, angenehmen Möbeln ausgestattet sein und zur Kreativität und Meditation einladen.

Treppen sollen sich verjüngende Stufen haben, damit jeder im eigenen Rhythmus darauf laufen kann (also Stufenbreite rechts größer als links bzw. umgekehrt).

Kinderspielplätze sollen Orte sein, wo die Kinder spielerisch all ihre Muskeln trainieren.

 

ÖKOLOGISCHER TOTALUMBAU DER  GROßSTÄDTE - am Beispiel Berlin
(= 3. Dia-Vortrag von Merete Mattern, gehalten am Sonntag-Abend):

Pläne des 20. Jahrhunderts für die Umgestaltung Berlins:

Hitler wollte aus Berlin eine 'Sonnenstadt' machen (strahlenförmiger Grundriß)

Bruno Taut (1880-1938) plädierte für einen Totalumbau Berlins, der viel weniger kostenintensiv wäre wie die sukzessive Sanierung der alten Bausubstanz; sein Konzept der 'dezentralen Konzentration' sah kleine überschaubare, blütenähnliche Siedlungseinheiten vor

Hans Scharoun (1893-1972) plante, das Spreetal Berlins freizulegen und darin gläserne Kulturinseln anzulegen; außerdem sah er die Verdichtung von Grünzonen (Wälder, Wiesen) um Berlin herum vor – sein Konzept ist leider weitgehend in Vergessenheit geraten...

Die Architekten bauen so, wie die Geisteshaltung ihrer Zeit ist. Wenn wieder klassisch aussehende Tempelformen gebaut werden, kann man fast sicher sein, daß eine Diktatur kurz bevorsteht (Hans Scharoun).
Ein Land, in dem Kunst und Kultur keine nennenswerte Rolle mehr spielen, ist dem Untergang geweiht (Sir Herbert Read, 1893-1968).

Der Berliner Wasserhaushalt muß dringend saniert und die Stadt entsprechend umgestaltet werden!

 

Ö K O L O G I S C H E    M O D E L L R E G I O N   W e n t o w s e e 
(ÖMR - nördlich von Berlin) - (Vortrag von Merete Mattern am Samstag-Vormittag):

Dieses Projekt ist als ein Vorbild für die Rettung der gesamten Erde anzusehen.

Auftraggeber dieser Studie ist das Städtebauministerium des Landes Brandenburg; die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hat mit einer Marketingstudie beigetragen. Vor Ort sind die Bürger, die Ämter sowie die Beschäftigungsgesellschaften mit einzubeziehen. In den vergangenen Jahren gab es allerdings zahlreiche Schwierigkeiten und Dynamiken im Zusammenhang mit der Planung der ökologischen Modellregion, aber letztlich kann ein solcher Prozeß erfolgreich sein.

Das Landesumweltamt (Leiter: Dr. Matthias Freude) zeigt nun großes Interesse an den Wassertheorien von Merete Mattern. Das Land Brandenburg wird bis 2007 120 Mio. DM für Wasserforschung ausgeben, da ein Wassernotstand droht. Das Gebiet wird versteppen bzw. zur Wüste werden, wenn nichts unternommen wird (noch hat Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg ein recht intaktes Netzwerk von Gewässern. Untersucht wird v.a. eine unterirdische Tröpfchenbewässerung und die Wiederbewässerung der Feuchtgebiete. Die Region ist gekennzeichnet durch sandige Böden mit Moorkuhlen, Tonabbaugebiete, ehemalige Militärgebiete und größere Waldflächen (die fast bereits ein Waldkammersystem bilden). Außerdem gibt es einen unterirdischen, heilenden Heißwasserstrom im Wentowgebiet. Es wird auch die Einrichtung eines Naturparks erwogen. Die Wentowgewässersanierung läuft derzeit (im Rahmen des Agendaprozesses; Landesumweltamt und Katasteramt begleiten dieses Projekt). Auch die Sanierung des Stechlinsees kommt jetzt in Gang.

Die Gefahr der Wasserkatastrophe muß ganz schnell ins Bewußtsein der Öffentlichkeit. In Großbritannien wurde bereits eine Dokumentation im Fernsehen darüber ausgestrahlt, wie die künstlichen Überschwemmungen und Flutungen für die Landwirtschaft die natürlichen Wasserkreisläufe zerstören. Zur Abhilfe sind Waldkammersysteme anzupflanzen (Mischwälder!), die u.a. das Mikroklima (Luftwirbel usw.) wieder stabilisieren. Das gesamte Projekt sollte filmisch dokumentiert werden.

 

Die Studie ist in mehrere Bände untergliedert:

Band I: Methodik (vom Ganzen zum Detail: Kosmologie – Erde – Europa – Ostdeutschland – Brandenburg – Region Wentowsee)

Band II zeigt die gemeinsame Projektentwicklung mit den Bürgermeistern der Modellregion auf und faßt die Essenzen von rund 40 Studien aus relevanten Nachbarbereichen zusammen.

*** Hier sind ggf. kurzfristig Fördergelder zu beantragen  (den besten Überblick darüber
       haben Helmut Horst und Merete Mattern )*** - Relevant sind u.a.: 

- 'Künast-Programm' zur Förderung von Modellregionen (Bundesernährungsministerium)

- 2 Innoregio-Förderprojekte im Landkreis Oberhavel bzgl. nachwachsenden Rohstoffen (Innoregio = Fördergesellschaft für erneuerbare Energien)

- EU-Förderprojekt Uckermärkische Seen ('Lido plus' - derzeit in der Beauftragungsphase) -
für Agendaprozesse gibt es im allgemeinen Landesgelder (z.B. DM 10.000,-)

Band III ist die Hauptstudie.

In Band IV werden alle 13 Dörfer der Modellregion mit dem ihnen jeweils zugeordneten Lebensfeld beschrieben, außerdem die Einrichtungen der 3 Kleinstädte dort. Die Orte sollen zu kleinen Lebensgemeinschaften mit Werkstätten und Landwirtschaft umgestaltet werden, die miteinander sinnvoll vernetzt sind. In jedem Ort soll jeweils ein Gartenbaugelände und ein Wasserforschungszentrum entstehen (Methoden von Theodor Schwenk, Hans Jenny, Prof. Schäfers, Prof. Hilberts u.a.), was auch den Tourismus fördert. Außerdem sollen in mehreren Orten neue Ausbildungsmodelle realisiert werden.

In Band V sind die Anhänge zusammengestellt.

 

Einige Projektpläne der ÖMR Wentowsee:

Boltenhof: Gesundheitszentrum

Quitzow: Künstlerdorf

Tornow: Bildungszentrum

(): Schiffsbau (ökologisch)

(): Bierbrauerei (mit gutem Wasser)

(): Bekleidungsmanufakturen (gesunde Stoffe, Hanf)

(): Lehmbau

 

PROJEKTPARTNERSCHAFTEN:

Die Projekte der Modellregion sollen sinnvoll mit weiteren externen Projekten verknüpft werden, die zueinander passen

 *** Helmut Horst stellt die relevanten Adressen zusammen ***

- Schloß Tornow (ökologisches Bildungszentrum)

- Schloß Dannenwalde (Naturfreundhaus; erstes bed&bike-Hostel in Brandenburg, am Fernradwanderweg Berlin-Kopenhagen; mit beliebter philosophischer Vortragsreihe; jetzt Winterpause)

- Lebenswerk Großmutz

- Demeterhof Burdewin

- Lehmbauprojekte in Kyritz

- Hanfanbau und Hanfmuseum in Zehdenick

- Dorfprojekt Netzeband

- Partizipationsmodell in Rohrlack (sehr aktiv : Prof. Küchler, TU Berlin, Umwelttechnik)

- Bergschäferei (Prof. Marina Lewkowitsch)

- Ökodorf Siebenlinden (Vorgängerprojekt war Groß-Chüden)

- Ökohof Groß-Woltersdorf (geplant)  *** Helmut Horst wird Kontakt herstellen ***

- DJH Mutow (auch Tagungshaus)

- Naturpark Neuruppiner Land

 

Als Vorbilder sind zu nennen:

- Herzheilwanderweg Prien/Chiemsee

- Gesundheitsprofil-Paß Inzell/Oberbayern

- Naturmaterialentwicklungen (unverrottbar) des Instituts Carmen (bei Würzburg)

- Cervi-Modell von Günter Pauli: Wasserreinigungskonzept für Selbstversorgergärten

- Universita de Nueva Era (Pyrenäen)

- Ausbildungsmodell der Maolin Tiam-Indianer

 

Lebenswerk Großmutz (Kreis Oberhavel)
(Referat von Jörg-Bernd Jungmann am Samstag-Nachmittag):

Großmutz hat rund 250 Einwohner und besitzt ein großes altes Kulturhaus ('soziokulturelles Zentrum' mit Vollgasthaus), in dem Tagungen mit bis zu 300 Teilnehmern stattfinden können.

Geplant ist ein gemeinsames Wohnprojekt von ca. 30 aktiven älteren Menschen und der jüngeren Generation, ein Mensch-Tier-Begegnungszentrum, ein Obst- und Kneipp-Garten und eine gärtnerische Tee- und Kräuterproduktion. Die Dorfentwicklung soll gemeinsam mit den Bürgern vorgenommen werden. Der Landtagsabgeordnete Prof. Ulf Fink (CDU) steht dem Projekt offenbar wohlwollend gegenüber.

Projektträger ist der Deutsche Service-Ring e.V. (Berlin, gegr. 1983), der das Ziel der Förderung der Lebensqualität von Senioren und Menschen mit Handicaps hat. Das kostenlose Mitteilungsblatt „Service-Kurier“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 50.000 Exemplaren und liegt an 800 Verteilstellen aus.

 

Ökowerk Schloß Tornow – (Bericht von Lothar Semsch am Samstag-Nachmittag):

- das Schloß wurde Anfang der 90er Jahre vom Land Brandenburg erworben und saniert

- gewissermaßen Pate ist das Ökowerk Berlin

- ökologische Bildung, Naturpädagogik und Erlebnispädagogik (seit 1996 ohne Landesförderung)

- ökologisches Tagungshaus mit bis 70 Personen Kapazität

- Zeltverleih und Cateringservice

*** Lothar Semsch bekundet großes Interesse an einer Kooperation Schloß Tornow – ökologische Modellregion Wentowsee ***

 

Dannenwalde – (Bericht von Helmut Horst am Samstag-Nachmittag):

Dannenwalde ist das Tor zum Ruppiner Land/Stechlinsee/Uckermärkische Seen. Es hat rund 350 Einwohner. Es gibt 5 aktive, kooperative Vereine hier:

- Umweltbahnhof e.V. *** Christian Wend propagiert dieses Konzept allgemein ***

- Naturfreunde e.V.

- Kultur und Kirche am Weg e.V.

- Volkssolidarität e.V.

- Freiwillige Feuerwehr

- (und ökosolar)

*** Helmut Horst bereitet eine Regionalkonferenz vor ***

 

Literaturtips Ökologische Modellregionen:

* Sonderheft 9/97 [?] über Modellregionen von der Zeitschrift ''Politische Ökologie“

GRÜNE LIGA/Umweltstiftung WWF-Deutschland: Nachhaltige Regionalentwicklung im ländlichen Raum - hier zeigt es sich, dass nachhaltige Regionalentwicklung nicht nur eine politische Vision ist, sondern in vielen Regionen bereits praktizierte Realität. Die Vielfalt der Ansätze wird am Beispiel von 39 Regionen dargestellt. Sieben dieser Gebiete gehen als Modellregionen im "EU-Strukturfonds nachhaltige Regionalentwicklung" einen Sonderweg bei der Beantragung von Globalzuschüssen. Sehr übersichtlich, anschauliche Projektbeispiele, viele Kontaktadressen und guter Literatur-Überblick. 130 Seiten. DM 19,80).
 

 

C O M M I T M E N T S  von Teilnehmern:

 

Merete Mattern (Dipl.Ing., Architektin, Planerin, Dozentin; Berlin/Oberbayern):

- Gartenplan für das IPAT-Gelände der TU ausarbeiten und vorlegen

- Agendaprozeß Berlin (mit Erfahrungen aus Agendaprozeß Bayern)

- 3 Aufträge für Modellregionen in Deutschland

- Kooperation mit rund 10 Modellregionen in allen Kontinenten

 

Helmut Horst (Agenda21-Spezialist):

- Koordination der 4 Konferenzen zur Modellregion Wentowsee (unterstützt durch Peter Rimpau, Berlin)

- Verknüpfung der Projekte Modellregion Wentowsee – Schloß Tornow –
 Umweltbahnhof Dannenwalde

- Aktivierung der Fördergelder-Programme

 

Christian Wend (Dipl.Politologe, LASA, Potsdam):

- Koordination von Aktivitäten bzgl. der Modellregion Wentowsee

- Comanagement des IPAT-Geländes der TU Berlin für Weltfriedensgarten e.V.

 

Eckart Hahn (Prof. Dr., Architekt, Berlin/Dortmund):

-Akquise von Fördergeldern

 

Jörg-Bernd Jungmann (Journalist, Dt. Service-Ring e.V., Berlin):

- Projekte-Datenbank erstellen

 

Lothar Semsch (Dipl.Agrarwirt, Ökowerk Tornow):

- Verbund Ökowerk Townow mit Modellregion Wentowsee

- Lehren von ökologischem Landbau

 

Hans Endres (Dr. phil. habil., Psychologe, Heidelberg):

– Berater für das Ausbildungsmodell

– Lehren von transpersonaler Psychologie

 

Hans Stegemann (Prof. Dr. em., Architektur, TU Berlin):

- Berater für das Ausbildungsmodell

- Lehren von organischem Bauen

- Bereitstellung seiner Ökoprojekte-Datensammlung

 

Horst Rottenau (Techniker, Selbstst., Berlin/Oberbayern):

- Berater bei der Strukturierung und Planung der Projekte

 

Heiner Benking (Dipl. Ing., Informatiker, Berlin):

- Gesprächsform der 'magischen runden Tische'

- Wissenslandschaften, Vernetzung und neue Bildungsformen

 

Farah Lenser (Dipl.Soziologin, Friedensuniversität, Berlin):

- Gesprächsform der 'magischen runden Tische'

- Bewußtseinszustände anderer Kulturen

 

Mathias Musch (Dipl.Wirtschaftsingenieur, Darmstadt):

- Internet-Homepage 'Modellregion' reservieren und gestalten (als Internet-Portal) -
 (hier kann auch die Projekte-Datenbank eingestellt werden)

– Lektorat von Publikationen von Merete Mattern (für Agenda-Prozesse usw.)

 

Astrid Berggötz (Dipl.Ing. Architektin, Berlin, BUND AK Ökologisches Bauen):

- Bereitstellung der BUND-Ökoprojekte-Datenbank für die ‘Modellregion’-Homepage

 

Wolfgang Wassertal (Dipl.Physiker, TU Berlin):

- Betreuung des Weltfriedensgarten-Projekts auf dem IPAT-Gelände der TU Berlin

 

Daniel Dahm, Dirk Wullenkort, Katja Friedrich, Careen Meiser:

- Betreuung des IPAT-Geländes der TU Berlin für Weltfriedensgarten e.V.

 

Gerhard Marcus (Dipl.Ing., TU Berlin):

- IPAT-Projektgruppe an der TU Berlin für angepaßte Technologie

 

Armin Braun (Dipl.Psychologe, Weltfriedensgarten e.V., Berlin):

- ist nunmehr für längere Zeit auf Reisen

 

Madjid Abdellaziz (Dipl.Informatiker, Berlin):

- Wüstenbegrünung Algerien

 

Lothar Depping (Dipl.Ing., Baubiologe, Dortmund):

- Wüstenbegrünung Sahelzone

 

Gregor Ambrus (Dipl.Ing., Journalist, OKB, Berlin):

- Filmbericht über das Projekt für OKB (Offener Kanal Berlin)

 

Gerhard Westrich (Fotograf, Berlin)

 

Wolfgang Sigerist (Religionswissenschaftler, Berlin)

 

Elmar Rotter (Lithograph):

– Meditatives Malen mit Kindern

– Erfahrungen in Internet und Projekthandling

Christine Paarmann (Waldorf-Lehrerin, Berlin):

- Berufspraktika für Schüler (mit Anerkennungsprofil) einrichten

 

Bei diesem komplexen dynamischen Vernetzungs- und Transformationsgeschehen ist mit viel Fluktuation zu rechnen (was typisch ist für organische Prozesse), und neue Kommunikations- und Arbeitsformen bilden sich. Bleiben Sie dabei!

Besonderen Dank an Marion Alte vom Deutschen Service-Ring e.V. für die - nicht immer einfache - Betreuung dieser Tagung in der Körtestraße (Berlin-Kreuzberg) und in der Suarezstraße (Berlin-Charlottenburg).

Dank an alle (auch die hier nicht genannten Teilnehmer/-innen) für Ihr Kommen bzw. Ihre tatkräftige moralische, musikalische,... Unterstützung.


©  Mathias Musch

 

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